Stirn- und Faltenglättung

Faltenglättung durch Kollagen- oder Hyaluronsäureinjektion

Durch den Alterungsvorgang verliert das Bindegewebe zunehmend an Elastizität - die Haut ist nicht mehr so straff wie in jungen Jahren, kleine Fältchen entstehen. Ursache: In der Haut gehen nach und nach die wichtigen Bindegewebeaufbausubstanzen Kollagen, Hyaluronsäure und Elastin verloren und können nicht mehr ausreichend nachgebildet werden.

Mit flüssigem Kollagen aus der Spritze, einem hochwertigen medizinischem Produkt, lässt sich der körpereigene Mangel an Bindegewebsstützsubstanz ausgleichen: Falten werden dadurch gemildert, die haut erhält wieder ein frisches junges Aussehen. Das rein biologische Kollagen wird mit einer feinen Nadel direkt unter die Hautoberfläche injiziert und hebt die eingesunkenen Hautpartien wieder an. Die Behandlung ist so gut wie schmerzlos. Zuvor muß allerdings ein Allergietest durchgeführt werden, denn ein bis zwei Prozent aller Patienten reagieren auf Kollagen allergisch.

Bei der Faltenunterspritzung mit Hyaluronsäure hingegen werden keine Allergien beobachtet. Die Methode funktioniert genau so wie die Kollagenunterspritzung. Heute gibt es spezielle Hyaluronsäure-Präparate (Perlane, Rofilan), die sich durch eine besonders gute Haltbarkeit auszeichnen. Allerdings werden sowohl reines Kollagen als auch reine Hyaluronsäure mit der zeit vom Körper wieder abgebaut, so dass sich Folgebehandlungen nach einem Zeitraum von ca. sechs bis neun Monaten empfehlen.

 

Faltenglättung durch Hyaluronsäure-Langzeitimplantat
"Dermalive", "Dermalife deep" sowie Kollagenlangzeitimplantat "Artecoll"

Für einen längere Wirksamkeit gibt es auch die Möglichkeit, ein Hyaluronsäure-Langzeitimplantat in die Haut zu injizieren. Hierzu eignet sich Dermalive : Bei diesem Präparat sind so genannte Acrylhydrogelpartikel in die Hyaluronsäure
verpackt. Indem die
Acrylhydrogelpartikel von Bindegewbe umwachsen werden sind diese vom Abbau geschützt. Auch das Kollagen-Langzeitimplantat Artecoll funkioniert auf diese Weise. Bei beiden Methoden ist eine Haltbarkeit von mehreren Jahren garantiert.

 

Stirnglättung mit Botulinum-Injektion

Stirn- und Zornesfalten können dem Gesicht einen strengen, oft sogar mürrischen Ausdruck verleihen und so anderen Menschen das Gefühl vermitteln, man sei verärgert oder schlechter Laune. Mit einer speziellen Injektionstherapie lassen sich Mimikfalten auf der Stirn glätten - der Gesichtsausdruck wird dadurch offener und fröhlicher: Mit mehreren kleinen, kaum schmerzhaften Injektionen wird ein spezieller Eiweißstoff, das so genannte Botulinum-Toxin, in hundertfacher Verdünnung (so dass es nicht mehr giftig ist) in die Stirnmuskulatur gespritzt. Das Arzneimittel legt die Muskulatur vorrübergehend still. Das führt zu einer Entspannung der Stirnpartie und damit zur Faltenglättung. Die Wirkung hält ca. sechs bis acht Monate an, danach sollte eine Auffrischinjektion erfolgen.